Loshola

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In früheren Zeiten haben sich Menschen an den Häfen von einer Kombination von Landwirtschaft und Fischerei ernährt. Der erhöhte Schifffahrt auf der Nordsee und im Skagerrak hat nach und nach neue Einnahmequellen gegeben. Schiffe aus ganz Nord-Europa haben die Häfen gesucht.

Die Einheimischen hier waren vielleicht die Menschen in Norwegen, die am stärksten Kontakte mit fremden Ländern knüpften. Viele Jungen sind auf das Meer gefahren. Die Häfen wurden Einfallspforte zu fremden kulturellen Impulsen.

Wenn die Schiffe Gegenwind bekamen, gab es keinen Sinn, dagegen zu stapfen. Dann suchten sie sich in einen Hafen, um auf besseres Wetter zu warten. Ab den 1720er Jahren hat sich ein staatliches Lotsenwesen entwickelt, aber es wurde auch dafür geöffnet, dass Menschen, die das Fahrwasser kannten, Schiffe zum nähesten Hafen lotsen konnten. Hier hat sich eine Konkurrenz entwickelt: man musste sich einen Lotsenauftrag «sichern», bevor andere das machten. Es wurde wichtig, lang auf das Meer sehen zu können , und die Lotsen haben sich auf die höchsten Berggipfel in die Nähe gesucht, wie z.B. «Loshola» auf Hobde. Von hier aus konnte man heranwachsende Masten und Segel in den Horizont sehen. Wenn man 40-50 Lotsenaufträge im Jahr hatte, hatte man eine gute Einnahmequelle in den 1860er Jahren. Als Lotse zu arbeiten war auch gefährlich. Viele sind leider ertrunken, als das offene Boot mit Wasser gefüllt wurde und deshalb umgekippt sind. Im Hafen Svinør westlich von Mandal waren 1802 14 Witwen nach Lotsen, mit insgesamt 36 Kindern.

Wenn der Lotse in starken Sturm zu einem Schiff kam, musste er oft mit einem Seil um sich ins Boot gezogen werden. Aber er war von einem Helfer abhängig, der sein Boot mit nach Hause bringen konnte. Oft hat es sich um einen 10-12-Jährigen Jungen gehandelt, gern den Sohn, der sich durch die gefahrvollen Brandungen manövrieren musste. Manchmal ist der Lotsejunge niemals nach Hause gekommen.

Deutsch Übersetzung: Morten Bundgård